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Nikola Dietrich teilt ihre Eindrücke von Paris mit uns

Dieses Jahr wurde Nikola Dietrich, Direktorin des Kölnischen Kunstverein, gemeinsam mit 14 weiteren internationalen Kurator*innen zum FOCUS-Programm während der FIAC nach Paris eingeladen. Nun teilt sie mit uns ihre Erfahrungen während des Aufenthalts in der französischen Hauptstadt. 

(c) nikola dietrich

Nach dem 5-tägigen, äußerst umfassenden Focus-Programm hat sich das Gefühl verstärkt, dass Paris in den letzten Jahren nicht mehr nur als überaus bedeutsam für seine grandiosen Sammlungen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, wie beispielsweise das Musée d’Orsay, Centre Pompidou oder Jeu de Paume (um nur einige zu nennen) angesehen werden kann. Inzwischen hat sich auch die zeitgenössische Kunst in der Stadt weiter geformt und es sind einige (mir teilweise noch unbekannte) Orte entstanden, die sich den aktuell schaffenden Künstler*innen vermehrt zuwenden. Die Gruppe der 15 eingeladenen internationalen Kurator*innen hatte somit auch die Möglichkeit, neben einem der Hauptprogramme, dem Besuch der International Art Fair – FIAC, Ausstellungsräume zu sehen, die bisweilen noch nicht lange existieren und mit ihrer enormen Produktivität und Aktivität zu einer merklichen Belebung der lokalen Kunstszene führen.

 

Durch den Zusammenschluss von verschiedenen Initiativen hat sich beispielweise „Tram Network“ zu einem Gefüge herausgearbeitet, dem heute 33 Institutionen in der Ile-de-France Region angehören. Mit vereinten Kräften arbeiten deren Mitglieder an kollektiven Projekten, Workshops und Ausstellungen zusammen, um durch Networking und Vermittlungsangebote ein möglichst breit gefächertes Publikum in den Regionen zu erreichen.

Villa Vassilieff (c) Mélanie Matranga

Villa Vassilieff: Melanie Matranga

Die erst 2016 gegründete Institution in dem früheren Atelier der Künstlerin Marie Vassilieff im Herzen des Montparnasse gehört u.a. zu diesem Zusammenschluss und ist eine weitere Aktivität des bereits seit 2003 existierenden Bétonsalons (seit 2007 am Campus der Paris Diderot Universität ansässig). Der Wunsch, an die weitreichende (Kunst)Geschichte dieser unmittelbaren Nachbarschaft anzuknüpfen, indem Künstler*innen und Wissenschaftler*innen eingeladen werden, um mit ihrem je eigenen zeitgenössischen Blick auf das Erbe vom Montparnasse zu blicken, wird auch in dieser Ausstellung offensichtlich.

Melanie Matranga nimmt sich das Gebäude als solches vor und bearbeitet es so, dass das Außen mit dem Innen in Berührung kommt, Grenzen verschwimmen und Spuren über die Zeit hinweg zurückbleiben. An den Wänden – allesamt mit Zuckerwasser bestrichen – haftet ein feiner Staub und ein paar kleine Insekten, ein weißer Teppichboden, der in allen Räumen ausliegt, zeigt erste Verschmutzungen, Zimmerpflanzen sind überall verteilt und scheinen die an der Außenfassade dicht empor wachsenden Pflanzen im Inneren zu spiegeln. Zusammen mit Soundstücken und den für die Künstlerin typischerweise angefertigten Kleidern aus Papier entsteht eine Umgebung, angereichert mit Versatzstücken aus unseren Erinnerungen und ganz persönlichen Abdrücken.

 

 (c) Umwelt Monde

Der Besuch der Non-Profit Organisation DOC war sehr aufschlussreich. Eine ehemalige und seit längerer Zeit schon verlassene Technikschule wurde zu einem unabhängigen Ort der künstlerischen Produktion. Mithilfe individueller Skills der 60 Mitglieder umfassenden Vereinigung entstand ein einmaliges Umfeld für jegliche Art der kulturellen Produktion und kritischen Auseinandersetzung. Einstige Metall – und Druckwerkstätten wurden ausgebaut, Ateliers für unterschiedliche Praktiken renoviert – von Schneiderei bis zu Malerei – ein Ausstellungs- und Veranstaltungsraum geschaffen, die zusammen einen hybriden für dynamische Ansätze generieren.

Umwelt Monde war Titel einer Ausstellung, unter der sechs Einzel-und Gruppenausstellungen gezeigt wurden, die das Thema der Herkunft reflektierte, verstanden im Sinne einer Gemeinschaft als von Geografie bestimmt.

 

Beim Besuch des Cité internationale des Arts hatten wir Glück auch die Ausstellung von Bernadette von Huy (Mitbegründerin von Bernadette Corporation) sehen zu können. Parallel zur Veröffentlichung ihres ersten Buches wurde für die Dauer der Ausstellung die sonst für die Künstlerin Gina Folly als Residency zur Verfügung stehende Wohnung zum Zweck der Präsentation umgenutzt und das Bett gleichsam ins Zentrum des Raumes gerückt. Liegende Positionen, im Bett, in Chaiselongues werden dann auch von den Portraitierten auf den Fotografien eingenommen und sind direkte Referenzen an Manets Olympia (aus der Sammlung des Musée d‘Orsay).

The Dorothea Lange Collection, Oakland Museum of California. The artifact pictured is a digital scan of a copy print made from Dorothea Lange’s personal print and negative collection. Digiitized for the Oakland Museum of California.

Für mich endete der Paris Aufenthalt mit einem eigenständigen Besuch des Jeu De Paume und der sehr guten, aber bedrückenden Ausstellung Politics of Seeing der Fotografin Dorothea Lange (1895, Hoboken, New Jersey–1966, San Francisco, California). In Kapiteln unterteilt, legen ihre Fotografien Zeugnis von den Auswirkungen einschneidender Ereignisse auf die Bevölkerung Amerikas ab – wie die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre oder die Internierung japanischstämmiger Amerikaner (1942). Nicht nur dass die Fotografien über eine Periode und dem Leiden der Menschen Aufschluss geben, über das man sonst wenig gewusst hätte, erlangen sie ihre ungeheure Kraft vor allem dadurch, dass die Fotografin eine sehr vertraute Beziehung zu den Portraitierten aufbauen konnte, was allein schon die kurzen biografischen Beschreibungen zu den Personen zeigen.

Nikola Dietrich ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. Seit diesem Jahr ist sie Direktorin des Kölonischen Kunstvereins. Von 2008 bis 2013 war sie Chefkuratorin am Museum für Gegenwartskunst in Basel und kuratierte Ausstellungen von Henrik Olesen, Hilary Llyod, Rodney Graham, Monica Bonvicini / Tom Burr, Tim Rollins & K.O.S., Robert Gober, die Ausstellung “Tell it to my heart. Collected by Julie Ault” und andere. Zuvor war sie Kuratorin am Portikus in Frankfurt und hat unzählige Ausstellungen und Publikationen unter anderem mit Francis Alys, John Baldessari, Judith Hopf, Paulina Olowska und Bonnie Camplin verantwortet. Seit 2014 ist sie zudem Mitherausgeberin des in Berlin herausgegebenen Starship Magazin.

Lucile Bouvard: Berlin Art Week 2018

Empfehlungen für die diesjährige Berlin Art Week von Lucile Bouvard, freie Kuratorin in Berlin

Foto: Katharina Kritzler, Berlin

Alle Jahre wieder bietet die Berlin Art Week einen nochmals verdichteten Ausschnitt im Bereich der bereits sehr dichten zeitgenössischen Berliner Kunstszene. Beim Durchsehen der Programme der einzelnen Locations und Institutionen fällt auf, dass auch die neue Ausgabe nicht mit der Regel bricht und erneut eine Fülle an Ausstellungen, Diskussionen und Veranstaltungen verspricht. Anstatt sich in einem strapaziösen Marathon zu verlieren, schlage ich deshalb vor, die Besichtigungen auf ein paar Orte zu beschränken, die relevante Reflexionen zu den sozio-politischen Herausforderungen unserer Zeit und zu den unterschiedlichen Formaten der Präsentation von Kunst aufwerfen.

Ich würde meine Tour in Wedding im Norden der Stadt beginnen, das seit den Niederlassungen von Archive Kabinett und SAVVY Contemporary dort vor ein paar Jahren, und kürzlicher von gr_und, eine neue Dynamik erfährt. Dank der Programmation durch Solvej Helweg Ovesen und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung trägt seit 2015 auch die Galerie Wedding zu diesem neuen Elan bei. Ab September ist Duk Hee Jordans Ausstellung Ziggy on the Land of Drunken Trees da zu sehen. Von der Meeresbiologie und vom Tauchen fasziniert, verwandelt Jordan die Galerie in eine von robotisierten Geschöpfen bewohnten Unterwasserwelt, die in einem post-humanen Zeitalter nach dem Anthropozän zu verorten ist. Anhand dieses spekulativen Narrativs unterstreicht die Künstlerin die konkreten Auswirkungen menschlichen Handelns und der Klimaerwärmung auf die Meere und das weltweite ökologische Gleichgewicht. Ihr Zugang zu den Themen ist dabei, wie in vielen anderen ihrer Arbeiten, ein von Humor und Poesie geprägter.

Anne Duk Hee Jordan, Ziggy and the Land of Drunken Trees, 2018, Fotokollage verschiedener Skulpturen, Courtesy die Künstlerin

Zwischen dem 26. und dem 29. September veranstalten die Kurator_innen der Galerie zudem ein Symposium unter dem Titel Unsustainable Privileges. In mehreren Panel-Diskussionen werden die Entstehung und Neuverteilung der Privilegien, die sich durch die dominierenden Strukturen des Kapitalismus, Patriarchats und Rassismus selbst erhalten, hinterfragt. Im Anschluss an die erste Gesprächsrunde am 26. findet eine Verkostung des Bieres Beast of No Nation statt, Ergebnis eines Rechercheprojekts des Künstlers Emeka Ogboh. Das in Wedding produzierte Bier, so die begleitende Marketingkampagne, spiegelt in seinem Geschmack und seinen Slogans den spezifischen Charakter des Viertels wider: ein Chaos mit bitter-süßen Akzenten.

In Wedding würde ich unbedingt auch noch ins SAVVY Contemporary, seit mehreren Jahren mit seinem reichen und zielsicheren Programm ein absolutes Muss. Die von Antonia Alampi und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung konzipierte Herbstausstellung Geographies of Imagination ist Teil eines ambitionierten Gemeinschaftsprojekts zur Dekonstruktion von Stigmatisierungspraktiken des Anderen in europäischen Kulturinstitutionen: Dis-Othering: Beyond Afropolitan and Other Labels. Das Projekt vereint eine Ausstellungsreihe, Residenzen, Vorträge und Workshops in Berlin, Brüssel, Wien und Warschau. Im Rahmen des Zyklus thematisiert die Ausstellung Geographies of Imagination Geografie als Machtinstrument und ihre Rolle in der Konstruktion dieses Distanzierungs- und Ausgrenzungsprozesses. Die Ausstellung streicht diese in den aktuellen aufstrebenden populistischen Strömungen wieder stark artikulierten Ängste heraus. SAVVY präsentiert hier abermals eine herausragende Liste an Künstler_innen, die sonst in Berlin leider nur zu selten gezeigt werden.

In Mitte würde ich keinesfalls das sechste Kapitel der vom Kollektiv Karma Ltd. Extended kuratierten Programmreihe im ACUD MACHT NEU verpassen. Das Kollektiv setzt sich aus Pauline Doutreluingne, Jana J. Haeckel und Petra Poelzl zusammen. Seit einem Jahr arbeiten sie nun bereits mit sozialem, politischem und feministischem Engagement auf inspirierende Art und Weise an diesem interdisziplinären Projekt. Der nach Georges Perecs Roman Espèces d’espaces aus dem Jahre 1974 benannte neue Abschnitt Species of spaces vereint Künstler_innen und Performer_innen rund um die titelkonstituierenden Begriffe. Darunter der Künstler Lawrence Abu Hamdan, der im Rahmen der Kunst- und Architekturagentur Forensic Architecture forscht und dessen Arbeit die politischen, religiösen und juridischen Implikationen des Zuhörens, von Klang und von Stimme untersucht. Die Videoarbeit The All-Hearing (2014) reflektiert die Themen der Lärmverschmutzung und Redefreiheit in Kairo. Neben seinem Beitrag in Species of spaces, wird seine neue Videoarbeit Walled Unwalled (2018) in der DAAD-Galerie im Herzen von Kreuzberg gezeigt.

Lawrence Abu Hamdan, The All-Hearing, 2014, Videostill

Nur ein paar Straßen weiter zeigt The Shelf die diesjährigen neun Nominierten des Berlin Art Prize. Der Preis wurde 2013 als Alternative zu den bestehenden, oftmals sehr einseitigen und dem Kunstmarkt sehr nahestehenden Auszeichnungen eingeführt. Er wird in einem anonymen Verfahren ermittelt und steht allen in Berlin lebenden Künstler_innen offen. Die Ausstellung wird von einem Performance- und Vortragsprogramm begleitet und endet mit dem Abend der Verleihung am 28. September.

Lorenzo Sandoval, Shadow Writing (What is it that makes algorithms so different, so appealing?), 2018, Berlin Art Prize 2018, Foto: Anastasia Muna

Noch immer in Kreuzberg, würde ich den kleinen Umweg über das von den Künstlern Sol Calero et Christopher Kline gegründete Kinderhook & Caracas machen. Für den Saisonstart haben die beiden den peruanischen Projektraum Bisagra eingeladen, das kollaborative Projekt Fashion Week vorzustellen, bei dem Künstler_innen aus Lima und aus Berlin zusammenarbeiten. Die Gelegenheit würde ich außerdem dazu nutzen, mir im Decad noch die schöne Videoinstallation der niederländischen Künstlerin Dorine van Meel anzusehen. Anhand eines Streams generierter und abstrahierter Bilder von historisch mit dem Imperialismus und Kolonialismus verknüpften Orten hinterfragt van Meel die Konstruktion von Nationalitäten wie die daraus resultierende und sich bis in die kleinsten Aspekte des Alltags weiterziehende Gewalt. Ich würde dann noch ein wenig weiter östlich Richtung Neukölln ins TIER.space, eine Fortführung des Projekts The Institute for Endotic Research. Von den Künstlern und Kuratoren Lorenzo Sandoval und Benjamin Busch geführt, findet sich nun im neuen Raum das lange ohne festen Sitz agierende transdisziplinäre Format TIER. Für die Berlin Art Week zeigen die Kuratoren eine Intervention des Künstlers und Forschers Luis Berríos-Negrón.

Weiter in Neukölln bespielen die Messen Art Berlin und Positions die Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Die Art Berlin, seit letztem Jahr unter der Trägerschaft der Organisatoren der Art Cologne, führt dieses Jahr den Salon neu ein, der im ersten Jahr von Tenzing Barshee kuratiert wird. Er zeigt darin unter anderen von den französischen Galerien Air de Paris, Antoine Levi, Sultana, Freedman Fitzpatrick, Sundogs und High Art vertretene Künstler_innen. Zudem ist die französischen Balice Hertling bei der Art Berlin vertreten.

Und zugleich steht die Berlin Art Week auch für die allerletzten Tage der Bar Babette im historischen Gebäude in der Karl Marx Allee in Mitte. Sie war Ort er Begegnung und Treffpunkt vieler Leute aus der Berliner Kunstszene. Bis zum Beginn eines neuen Kapitels plant der Künstler und Initiator der Babette Maik Schierloch noch vier Ausstellungen an vier Abenden. Ich empfehle unbedingt da vorbeizuschauen, um sich nochmals die Atmosphäre dieses emblematischen Ortes und des Viertels einzuprägen.

Bar Babette, Foto: Amélie Losier

Was die Institutionen betrifft, empfehle ich die Ausstellung von Julian Charrière zum Gasag Kunstpreis 2018 in der Berlinischen Galerie. Kürzlich in der Ausstellung Le Rêve des formes im Palais de Tokyo vertreten, geht er hier auf die seit 1946 durch die Vereinten Staaten durchgeführten nuklearen Versuchsreihen im Bikini-Atoll und ihre Auswirkungen auf das lokale Ökosystem zurück. Eine Muss: seine Performance im Berghain, der von Mythen umworbene Berliner Club, am Abend des 26. September.

Julian Charrière, As We Used to Float, USS Saratoga, 2016, © Julian Charrière, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Und noch zwei Ausstellungen, die man keinesfalls verpassen sollte: Adrian Pipers Ausstellung in der Akademie der Künste am Pariser Platz und The Most Dangerous Game im Haus der Kulturen der Welt. Die Käthe-Kollwitz-Preisträgerin 2018 Adrian Piper zeigt drei autobiografisch geprägte Installationen, die in Bezug zu ihrem Umzug 2005 nach Berlin und dem Ankommen in einem neuen Land stehen. The Most Dangerous Game befasst sich mit der Geschichte der Situationistischen Internationale und seiner Spaltung 1962, als sich die Bewegung von seinen künstlerischen Mitgliedern distanzierte, um ausschließlich politisch zu agieren. Ausgehend von der von Asger Jorn 1959 initiierten Bibliothèque situationniste de Silkeborg geht die Ausstellung der Aktivitäten der Internationalen Situationisten bis zu den Ereignissen im Mai 1968 nach.

Und schließlich hier angekommen, bieten sich noch weitere Wahlmöglichkeiten an, den Ausstellungsrundgang ausklingen zu lassen: entlang der Spree spazieren, sich im Tiergarten verlieren oder sich im Teehaus im Englischen Garten fallen lassen…


Lucile Bouvard ist freie Kuratorin und Studio-Managerin in Berlin. Zur ihren jüngsten Projekten zählen die Ausstellung / interf ∆ ce(s) /, Tales of Babel im Haus am Lützowplatz (Berlin) 2017 und die Publikation Bicéphale: ein experimentelles Format zwischen Künstlerbuch und Bildessay, die die Arbeiten der beiden Künstlerinnen Marion Andrieu und Zora Mann zusammenführt. Ihre Texte wurden in der revue 02 und bei Berlin Art Link veröffentlicht. Derzeit arbeitet sie an einer Ausstellung als Hommage an die Aktivitäten der Bar Babette und ihre Rolle in der Berliner Szene, die während der Berlin Art Week zu sehen ist.

Berlin Art Week vom 13. bis zum 17. September 2017

Empfehlungen von Valérie Chartrain, freie Kuratorin in Berlin

Nadira Husain, Milky Way, Tempera auf Ikat-Stoff, 204 × 138 cm, Courtesy die Künstlerin

Nadira Husain, Milky Way, Tempera auf Ikat-Stoff, 204 × 138 cm, Courtesy die Künstlerin

Ich gebe zu, ich freue mich über die alljährliche Wiederkehr der Berlin Art Week, die nun bereits in ihr sechstes Jahr geht. Es gibt nur wenig andere europäische Hauptstädte, die sich so intensiv den diversen künstlerischen Richtungen – Tanz, Musik, Theater usw. – widmet. Die Berlin Art Week steht eine Woche lang für eine Stadt im Rhythmus der zeitgenössischen Kunst. Dieses Jahr macht die traditionelle Messe abc, neben Positions, der neuen Art Berlin Platz. Und dieses neue Berlin zieht mich sogar noch mehr an.

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Fünf Ausstellungstipps in Paris diese Sommer

Die Empfehlungen von Lynhan Balatbat, Kuratorin in SAVVY Contemporary Berlin

Lynhan Balatbat

Allen voran sei erwähnt, dass sechs Tage in einer Metropole wie Paris nicht annähernd Zeit genug sind, um einen umfassenden Einblick in die vielfältige und vielschichtige Kunst- und Kulturszene zu erlangen. Im Rahmen des dichten Programms der FOCUS bildenden Kunst Woche von Institut français (Einladung von internationalen Kuratoren) wurden sehr spannende und zukunftsweisende Projekte präsentiert. Hier eine kurze Zusammenfassung meiner persönlichen Favoriten:

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Thibaut de Ruyters Tipps zum berliner „Gallery Weekend 2017“

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Das „Gallery Weekend“ Berlin ist in den letzten zwölf Jahren zu einem wahren Kunst-Highlight und einer interessanten Alternative zu den traditionellen Messen zeitgenössischer Kunst geworden. Für die deutsche Hauptstadt, der es nie wirklich gelungen ist, ihren Platz in der Welt der bedeutenden internationalen Kunstmessen zu finden, ist die Tatsache, dass über 50 Galerien sich für ein Wochenende (28.-30. April 2017) zusammenschließen, um ihre Ausstellungen zu präsentieren und gemeinsam den künstlerischen Reichtum dieser Stadt zu feiern, eine wunderbare Alternative.

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IN EXTENSO – Boiler Room

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Das Kuratieren im Zeitalter von Nomadismus und Dematerialisierung

Fondation d’entreprise Ricard, Paris
Montag 13. April 2015 14:30 – 18:00 Uhr
Freier Eintritt

Die Fondation d’entreprise Ricard lädt am 13. April das interdisziplinäre Projekt  In Extenso ein. Vom Bureau des arts plastiques et de l’architecture und dem Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) auf den Weg gebracht,  gibt das Projekt  in seiner zweiten Phase den Kuratorinnen Agnès Violeau, Karima Boudou und Céline Poulin die Möglichkeit gemeinsam mit den geladenen Referenten und dem Publikum die aktuellen Praktiken des Kuratierens zu erforschen.

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ZEHN SEHENSWERTE AUSSTELLUNGEN IN FRANKREICH 2015 VON MEHDI BRIT

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Mehdi Brit ist Ausstellungskurator und Kunsthistoriker, Spezialist der Performancekunst und ihrer zeitgenössischen Ausprägungen. Er ist als Chefredakteur der Revue Diapo tätig, arbeitet als mitverantwortlicher Kurator bei der Foire International d’Art Contemporain (In Process), bei Silencio (A Rebours) und für das Festival International d’art de Toulouse (L’Eveil du Printemps).

Er bietet uns eine Auswahl von zehn Ausstellungen, die 2015 keinesfalls zu verpassen sind, an.

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WORKSHOP: PUBLIC SPACE

Workshop In Extenso – Erweitert: Public Space, 27. November 2014 im Deutschen Architektur Zentrum, mit:

– Yildiz Aslandogan, Architektin
– Fabien Bidaut, Architekt
– Alicia Frankovich, Künstlerin
– Judith Lavagna, Kuratorin
– Aude Pariset, Künstlerin
– Joanne Pouzenc, Architektin
– Cailen Pybus, Architekt
– Tanya Ostojic, Künstlerin
– Vanessa Safavi, Künstlerin
– Cathy Larqué, Leiterin des Bureau des arts plastiques
– Matthias Böttger, Kurator im Deutschen Architektur Zentrum

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Marc Bembekoff: Gespräch mit Renaud Auguste-Dormeuil

Collage: Renaud Auguste-Dormeuil, Sans Titre

Collage: Renaud Auguste-Dormeuil, Sans Titre

In seiner postkonzeptuellen künstlerischen Arbeit hinterfragt Renaud  Auguste-Dormeuil die  Paradoxien von Bildern  und  dekonstruiert durch  Medien  vermittelte Stereotypen. Unablässig stellt  er die mediale Bildproduktion und  die unterschwellig transportierten politischen Inhalte  in Frage. Weiterlesen

In Extenso – Erweitert: Public space

Im Rahmen des Projekts In Extenso – Erweitert hat die Kuratorin Céline Poulin den Künstler Jean-Pascal Flavien und der Architekt Markus Miessen zu einer öffentlichen Diskussion am Y-Table des Deutsches Architektur Zentrum eingeladen, um das Thema „Public Space“ zu besprechen.

Céline Poulin © Jana Nowack

Céline Poulin © Jana Nowack

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ARTE CREATIVE – INTERVIEW MIT CÉLINE POULIN

„Ich interessiere mich für Kunst, die verstört“

In einem Interview mit Arte Creative erzählt Céline Poulin über Ihre Arbeit als Kuratorin und über das Projekt In Extenso – Erweitert.

CelinePoulin_1_CreditMarlenMueller© Marlen Müller

Für das dritte Treffen von In Extenso – Erweitert zum Thema Public Space, lädt Céline Poulin am 27. November den Architekt Markus Miessen und den Künstler Jean-Pascal Flavien an den Y-Tisch des DAZ. Gemeinsam werden sie sich den Fragen nähern, welche Wechselwirkung besteht zwischen dem Kunstwerk oder der Architektur und der Vielzahl an Stimmen, die den öffentlichen Raum konstruieren? Wie beeinflusst diese sprachliche Ebene die Beziehung zwischen Künstler, Architekt und der mitwirkenden Öffentlichkeit?  Und welchen Einfluss hat er auf die Akteure selbst?

 

In Extenso – Erweitert #3: öffentliche Diskussion am Donnerstag, 27. November um 19 Uhr

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Im Rahmen von “In Extenso – Erweitert” spricht die Kuratorin Céline Poulin am Y-Table im DAZ mit dem Künstler Jean-Pascal Flavien und dem Architekten Markus Miessen, deren Arbeiten sich an der Grenze von Kunst und Architektur bewegen, über die Zusammenhänge zwischen Sprache und der Konstitution von Raum. Welche Wechselwirkung besteht zwischen dem Kunstwerk oder der Architektur und der Vielzahl an Stimmen, die den öffentlichen Raum konstruieren? Wie beeinflusst dieser diskursive Kontext die Beziehung zwischen Künstler, Architekt und der mitwirkenden Öffentlichkeit? Und welchen Einfluss hat er auf die Akteure selbst?

Künstlerische Leitung: Marc Bembekoff (Freier Kurator), Matthias Böttger (DAZ), Cathy Larqué (Bureau des arts plastiques, Institut français)

Workshop: Social Context

David Hammons, Shoe Tree, 1981

David Hammons, Shoe Tree, 1981

Workshop In Extenso – Erweitert : Sozialer Kontext, 25. September 2014 im Deutschen Architektur Zentrum, mit:

– Karima Boudou, Kuratorin
– Jörg Stollmann, Architekt und Professor
– Bani Abidi, Künstlerin
– Cathy Larqué, Leiterin des Bureau des arts plastiques
– Matthias Böttger, Kurator im Deutschen Architektur Zentrum

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Acht Tipps zur FIAC 2014 von Mouna Mekouar

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Am 23. Oktober öffnet die Kunstmesse FIAC in Paris. Zwischen der Eröffnung der Fondation Louis Vuitton und des Musée Picasso, wird diese Woche reich  an künstlerischen Entdeckungen sein. Mouna Mekouar ist Doktorantin im Bereich Kunstgeschichte und Kuratorin beim Palais de Tokyo seit 2012. Sie hat als Kuratorin an der Vorbereitung der Ausstellung „Formes Simples“ teilgenommen, die bis November im Centre Pompidou-Metz stattfindet. Für Jeunes Commissaires,  verrät Mouna Mekouar acht Tipps zur FIAC.

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Zehn Ausstellungstipps zum europäischen Monat der Fotografie von Sabine Weier

Sabine Weier

Sabine Weier ist freie Autorin und Kuratorin. Während des 6. Europäischen Monats der Fotografie zeigt das Polnische Institut Berlin die von ihr kuratierte Ausstellung „Stocznia/Shipyard“  mit Arbeiten des Dokumentarfotografen Michał Szlaga. Insgesamt 130 Fotografie-Ausstellungen sind zwischen dem 16. Oktober und dem 16. November 2014 in Berlin zu sehen. Für Jeunes Commissaires hat Sabine Weier zehn Tipps zusammengestellt.

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In Extenso – Erweitert: SOZIALER KONTEXT

Im Rahmen des Projekts In Extenso – Erweitert hat die Kuratorin Karima Boudou den Künstler Jimmie Durham und die Architektin Laurence Kimmel zu einer öffentlichen Diskussion am Y-Table des Deutsches Architektur Zentrum eingeladen, um das Thema „Social context“ zu besprechen.

© Gerhard Haug

Karima Boudou  © Gerhard Haug

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Arte Creative: Interview mit Karima Boudou

„Neue Kuratoren braucht das Land Neue Kuratoren braucht das Land: Das deutsch-französische Programm fördert den Nachwuchs“

In einem Interview mit ARTE Creative erzählt Karima Boudou über ihre Arbeit als Kuratorin und über das Projekt In Extenso – Erweitert.

© Marlen Müller

© Marlen Müller

Für das zweite Treffen von In Extenso – Erweitert zum Thema Social Context, lädt Karima Boudou am 25. September den Künstler, Dichter und Schriftsteller Jimmie Durham und die Architektin Laurence Kimmel an den Y-Tisch des DAZ. Gemeinsam werden sie sich den Fragen nähern, wie soziale und politische Prozesse unsere Beziehung zur Umwelt definieren, wie Ästhetik und Architektur darauf reagieren können und wie dies die Idee von uns selbst beeinflusst.

Young Curators Workshop – 8. Berlin Biennale

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Zum fünften Mal lud die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst junge Kuratorinnen und Kuratoren zu einem Workshop ein, um Ideen auszutauschen und Fragen des kuratorischen Diskurses wie auch der kuratorischen Praxis zu diskutieren.

Unter dem Titel The Exhibition: Metamorphosis of a Concept entwickelt María Inés Rodríguez ein  Programm – ausgehend von der Annahme, dass sich mit den Weltausstellungen im  späten 19. Jahrhundert das Format der Ausstellung als autonomer Entität etabliert hat. In diesem Jahr treffen bei dem zehntätigen Programm dreizehn Jungkuratorinnen und Jungkuratoren aus elf verschiedenen Ländern auf eine Reihe von Gästen, darunter Kuratoren und Kuratorinnen, aber auch Experten aus anderen Disziplinen.

Jeunes Commissaires ermöglichte die Teilnahme der französischen Jungkuratorinnen  Mélanie Mermod und Barbara Sirieix  am Young Curators Workshop der 8. Berlin Biennale.

Interview mit Agnès Violeau

Heute startet „In Extenso – Erweitert“: Die Kuratorin Agnès Violeau wird sich gemeinsam mit der Autorin und Philosophin Léa Gauthier sowie dem Künstler Christian Jankowski dem Thema „Performance“ nähern. In Vorbereitung auf die Diskussionsrunde am Y-table des Deutschen Architektur Zentrums DAZ haben wir mit Agnès ein Interview geführt, das nicht nur Einblicke in ihre Definition von Performance und ihr kuratorisches Selbstverständnis gibt: Weiterlesen

Zehn Ausstellungstipps für 2014 von Julienne Lorz und Anna Schneider

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Julienne Lorz und Anna Schneider arbeiten derzeit am  neuen Ausstellungsformat  Capsule Exhibitions  im Haus der Kunst. Die Künstler Mohamed Bourouissa und Tilo Schulz  werden diese im Oktober 2014 mit je einer konzentrierten Präsentation eröffnen. Die Capsule Exhibitions zeigen junge, internationale Positionen mit jeweils neuen Arbeiten.

Wir freuen uns, dass sie ihre Ausstellungstipps mit uns teilen.

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Marlène Perronet © Frank Kleinbach

Interview mit Marlène Perronet

Du hast ein Jahr an der Akademie Schloss Solitude Stuttgart im Rahmen einer Kunstkoordinationsresidenz, die vom Programm Jeunes Commissaires des Institut français unterstützt wird, verbracht. Was konntest Du aus dieser Erfahrung mitnehmen?
Die Momente, die ich mit den Residenten und dem Team der Akademie Schloss Solitude geteilt habe, haben mir gewaltig viel gegeben. Die Zusammenarbeit mit ihnen hat meine Kenntnisse im Bereich Management internationaler Projekte erweitert.

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Zehn Paris Tipps zur Fiac von Anissa Touati und Maud Lourau

Anissa Touati Maud Lourau

Am 23. Oktober öffnet die Kunstmesse Fiac in Paris. Museen, Kunstvereine, Projekträume und Stiftungen zeigen jetzt die Höhepunkte aus ihrem Jahresprogramm.  Drei Pariser Kuratoren nennen für JEUNES COMMISSAIRES ihre zehn Top-Ausstellungen und Locations während der Kunstwoche: Der zweite Teil mit Tipps von Maud Lourau und Anissa Touati. Weiterlesen

Fiac 23. – 27.10.2013, PARIS

Vom 23. bis zum 27. Oktober öffnet die Kunstmesse Fiac in Paris ihre Pforten. Museen, Kunstvereine, Projekträume und Stiftungen zeigen parallel dazu die Höhepunkte aus ihrem Jahresprogramm. Für JEUNES COMMISSAIRES haben drei Pariser Kuratoren ihre zehn Top-Ausstellungen und Locations verraten: Maud Lourau und Anissa Touati sowie Marc Bembekoff.

 

Zehn Paris-Tipps von Marc Bembekoff zur Fiac

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Am 23. Oktober öffnet die Kunstmesse Fiac in Paris. Museen, Kunstvereine, Projekträume und Stiftungen zeigen jetzt die Höhepunkte aus ihrem Jahresprogramm. Drei Pariser Kuratoren nennen ihre zehn Top-Ausstellungen und Locations während der Kunstwoche. Heute ist das der freie Kurator Marc Bembekoff. Weiterlesen

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Interview mit Jeanne Dreyfus-Daboussy

Was für Erwartungen haben Sie an den Workshop „Jeunes Commissaires“ in dieser Woche?
Mir geht es um Begegnungen. Ich nutze den Workshop, um die Berliner Kunstszene zu entdecken und mich von ihrer Dynamik anstecken zu lassen und mich in einer offenen Reflexion über Ausstellungsfragen auszutauschen.

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Interview mit Shanaynay

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The Institut français / Bureau des Arts plastiques, partner of this year’s abc art berlin contemporary, enables the participation of French project spaces in the context of JEUNES COMMISSAIRES. Invited by abc director, Maike Cruse, the collective Shanaynay will curate a program spanning 15 project spaces, including the French Treize and Bétonsalon at UPCOMING EXHIBITIONS – a temporary format, which will reflect on its own terms of exhibiting, to be presented at abc. Read the interview with them by Cathy Larqué:
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Interview mit Anaëlle Pirat-Taluy

Wie hat Ihre Ausbildung als Künstlerin Ihre berufliche Laufbahn beeinflusst?
Während meines Studiums der Bildenden Künste habe ich fast keine Werke geschaffen. Meine Diplomprüfung bestand aus einer Konferenz mit Dokumenten zu nie realisierten Arbeiten. Ich habe mich als Kunstkritikerin präsentiert und habe über meine künstlerische Arbeit gesprochen, als wäre es die eines anderen.

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Interview mit Karima Boudou

An welchem Punkt Ihrer Laufbahn kam der Gedanke an „Konservierung“ auf?
Ich habe ein klassisches Studium der Kunstgeschichte absolviert. Während meines Masters in Konservierung, in Rennes, begegnete mir dann dieses Vokabular, also in einem sehr akademischen Umfeld.

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Unsere Stickerbögen sind angekommen!

Ab morgen könnt ihr auf der abc art berlin contemporary damit zum JEUNE COMMISSAIRE werden! Außerdem liegen die Flyer auch im KW Institute for Contemporary Art, dem n.b.k. Neuer Berliner Kunstverein, der Bibliothekswohnung, bei Archive Books sowie im Hamburger Bahnhof  und der Neuen Nationalgalerie aus.

Interview mit Fabienne Bideaud

„Curating is the new criticism“?
Ich würde eher sagen, dass Kuratieren eine neue Form des Ausdrucks und des Experimentierens ist, mit der man viele Ideen beeinflussen kann. Wir müssen jedoch aufpassen, wie wir diese dann verwenden. Weiterlesen

Interview mit Arlène Berceliot Courtin

Wenn man das Wort „Kuratieren“ im Sinne des englischen „to care“ versteht, worum kümmern Sie sich dann im Moment?
Ich kümmere mich in erster Linie um die Künstler. Für mich besteht die Aufgabe des Kurators / der Kuratorin vor allem darin, Sorge zu tragen. Konkret bedeutet das viele Gespräche und anschließend die Umsetzung des Gesagten. D.h. dafür zu sorgen, dass man das richtige Format findet, damit die Ideen des Künstlers Form annehmen können.

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Was ist eigentlich ein Kurator? Commissaire ou curateur? Am I a curator?

Nicht nur, dass wir uns diese und andere Fragen stellen, auch und vor allem interessiert uns: Wer steckt heutzutage eigentlich dahinter – hinter der Bezeichnung „Kurator“. Wer sind die „Curators“, die gegenwärtig den Diskurs des Kuratorischen bestimmen? Wie bringen sie ihr Wirken in der internationalen Kunstwelt zum Ausdruck.
Herzlich Willkommen im Journal von JEUNES COMMISSAIRES – einem Programm des Institut français / Bureau des arts plastiques, welches in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation, neue Wege der Unterstützung für junge Kuratoren in Deutschland und Frankreich einschlägt. Weiterlesen