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Neue Wege in der Unterstützung junger Kuratoren in Frankreich und Deutschland

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Journal

Les Vitrines

Ansicht der Ausstellung von Hoda Tawakol, “Corps (in)visibles”, Januar – April 2021 © Foto Ivo Gretener. Kuratorin: Liberty Adrien

Ansicht der Ausstellung von Anne-Lise Coste, “Nous Danserons”, April – Juli 2021 © Foto Ivo Gretener. Kuratorin: Liberty Adrien

2021 starten das Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland und das Institut français Berlin gemeinsam den Ausstellungsraum “Les Vitrines”, der sich der aufstrebenden französischen Kunstszene widmet. Mit der Konzeption und Umsetzung der jährlichen Ausstellungsreihe wird ein*e junge*r Kurator*in beauftragt. Aus dem Wunsch heraus, der jungen französischen Kunstszene einen sichtbaren kreativen Raum zu bieten, soll “Les Vitrines” wesentlicher Bestandteil des Programms in Berlin-Charlottenburg werden.

Das Projekt bietet jungen Kurator*innen einen Raum, um vier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Jahr zu kuratieren und umzusetzen. Die Ausstellungen, die jeweils über einen Zeitraum von drei Monaten zu sehen sind, werden Werke von Künstler*innen zeigen, die speziell für diesen einzigartigen Ort produziert oder adaptiert wurden. Jede Ausstellung wird von einer Publikation (in Form eines Posters, einer Broschüre oder eines Faltblatts) begleitet. Die grafische Gestaltung betreut ein*e Grafikdesigner*in, der*die in enger Zusammenarbeit mit dem*r Kurator*in das Konzept für den gesamten Ausstellungszyklus entwickelt. Das beträchtliche Potenzial dieses Projekts liegt im experimentellen Format des Ausstellungsraums. Die architektonische Struktur, die geografische Lage und die Zugänglichkeit für eine breite Öffentlichkeit sind allesamt ausgezeichnete Merkmale, die die Kurator*innen und Künstler*innen in ihren Konzeptvorschlägen berücksichtigen werden. Als Gemeinschaftsprojekt verschiedener künstlerischer Berufsbilder (Kurator*innen, Künstler*innen und Grafiker*innen) konzipiert, soll das Projekt “Les Vitrines” ein Sprungbrett für die junge französische Szene auf europäischer Ebene darstellen.

Programm 2021

Kuratiert von Liberty Adrien.
Grafische Gestaltung von Sophie Douala.

Ausstellung von Hoda Tawakol “Corps (in)visibles”, Januar – April 2021.
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Ausstellung von Anne-Lise Coste “Nous danserons” April – Juli 2021.
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Jade Barget — Notes on the Movement of the Flesh, the Mind, and the Sun

Liebe Leser.innen,
der folgende Beitrag ist nur in originalen Sprachen (English und Französisch) verfügbar.

Jade Barget is a young french curator selected in 2020 for the travel and research grant in Germany. She shares with us her explorations during her stay in Berlin and Frankfurt am Main in an essay entitled “Notes on the Movement of the Flesh, the Mind, and the Sun” (2020).

 

Opening

Berlin dances through dusk and dawn; it is a city where the night stretches and expands and where the movements of bodies sculpt time. There, I wanted to study the role of dance and choreography in contemporary visual art and curatorial practices, and to reflect on the potential of thinking through dance. The Young Curator programme from the Institut Français has allowed me to do so.

Born of my fascination for the forces and limits of moving images, this project dives into how artists, by means of embodied practices, work with and against the representational logics of images. On the edge of vision, through dance and choreography, the artists that I met investigated affective, physical, and spiritual realms.

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POINT DE VUE

Wir freuen uns sehr, dass Tristan Deschamps (*1992 in Beuvry) gemeinsam mit uns an einer Videoreihe zur französischen Kunstszene in Berlin arbeitet und über unsere Webseite Einblicke in seine Arbeitsprozesse geben wird. Zu den einzelnen Drehterminen wird er hier auf der Webseite tagebuchartig Notizen verfassen.

24.08.2020: Claude Eigan

© Tristan Deschamps

Montag, 24. August. Heute fand der letzte Drehtermin im Rahmen von „Point de vue“ in einem mir vertrauten Atelier statt, dem von Claude Eigan. Es liegt an der Seestraße in Wedding, nicht weit von von Daniela Macé-Rossiters Atelier. Wir haben uns intensiv über zukünftige Projekte, zwei Einzelausstellungen und eine Biennale 2021 in Athen ausgestauscht. Diese schönen Momente des Austausches mit der Kamera festzuhalten wird uns fehlen…!

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Liberty Adrien: Berlin Art Week 2020

Liberty Adrien, in Berlin und in Paris arbeitende Kuratorin, hat für uns ihre persönlichen Empfehlungen für die Berlin Art Week 2020 zusammengestellt:

Foto: Nils Müller

Es ist wieder Art Week in Berlin, und zwar in einem ganz besonderen Klima. Angesichts der in den letzten Monaten veröffentlichten Studien und Zeugnissen gibt es keinen Zweifel an der in der Kunstwelt fortbestehenden strukturellen geschlechtsspezifischen und ethnischen Diskriminierung. Als Besucher*innen haben wir eine soziale Verantwortung, der wir uns bewusst sein müssen. Unser Schweigen wie unsere kritische Positionierung gegenüber diesen Ungleichheiten in der Repräsentation haben Einfluss auf die kuratorischen Ansätze von Institutionen, Galerien etc. und die Art und Weise, wie sie damit umgehen. Wir müssen die Angebote, die unsere Bildung wie unser Weltverständnis prägen, infrage stellen und analysieren und für eine wirkliche kulturelle Gleichheit und Vielfalt einstehen. Weiterlesen

Projekte

Les Vitrines

Ansicht der Ausstellung von Hoda Tawakol, “Corps (in)visibles”, Januar – April 2021 © Foto Ivo Gretener. Kuratorin: Liberty Adrien

Ansicht der Ausstellung von Anne-Lise Coste, “Nous Danserons”, April – Juli 2021 © Foto Ivo Gretener. Kuratorin: Liberty Adrien

2021 starten das Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland und das Institut français Berlin gemeinsam den Ausstellungsraum “Les Vitrines”, der sich der aufstrebenden französischen Kunstszene widmet. Mit der Konzeption und Umsetzung der jährlichen Ausstellungsreihe wird ein*e junge*r Kurator*in beauftragt. Aus dem Wunsch heraus, der jungen französischen Kunstszene einen sichtbaren kreativen Raum zu bieten, soll “Les Vitrines” wesentlicher Bestandteil des Programms in Berlin-Charlottenburg werden.

Das Projekt bietet jungen Kurator*innen einen Raum, um vier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Jahr zu kuratieren und umzusetzen. Die Ausstellungen, die jeweils über einen Zeitraum von drei Monaten zu sehen sind, werden Werke von Künstler*innen zeigen, die speziell für diesen einzigartigen Ort produziert oder adaptiert wurden. Jede Ausstellung wird von einer Publikation (in Form eines Posters, einer Broschüre oder eines Faltblatts) begleitet. Die grafische Gestaltung betreut ein*e Grafikdesigner*in, der*die in enger Zusammenarbeit mit dem*r Kurator*in das Konzept für den gesamten Ausstellungszyklus entwickelt. Das beträchtliche Potenzial dieses Projekts liegt im experimentellen Format des Ausstellungsraums. Die architektonische Struktur, die geografische Lage und die Zugänglichkeit für eine breite Öffentlichkeit sind allesamt ausgezeichnete Merkmale, die die Kurator*innen und Künstler*innen in ihren Konzeptvorschlägen berücksichtigen werden. Als Gemeinschaftsprojekt verschiedener künstlerischer Berufsbilder (Kurator*innen, Künstler*innen und Grafiker*innen) konzipiert, soll das Projekt “Les Vitrines” ein Sprungbrett für die junge französische Szene auf europäischer Ebene darstellen.

Programm 2021

Kuratiert von Liberty Adrien.
Grafische Gestaltung von Sophie Douala.

Ausstellung von Hoda Tawakol “Corps (in)visibles”, Januar – April 2021.
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Ausstellung von Anne-Lise Coste “Nous danserons” April – Juli 2021.
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FOCUS IN BERLIN

Im September 2020 initiierte das Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland das zweitägige Programm „Focus in Berlin“, das professionelle Akteure der deutschen und französischen Gegenwartskunst mit der französischen Kunstszene in Berlin zusammenbrachte. Aus dem Wunsch heraus, den Fokus auf Künstler*innen zu legen, die Frankreich vorübergehend oder langfristig verlassen haben, bot das Programm Atelier- und Ausstellungsbesuche, den Austausch mit den Künstler*innen und gesellige Momente, die die Begegnung zwischen den Fachleuten fördern.

Treffen zwischen Künstler*innen und Fachleuten im Institut français Berlin

Wir freuen uns, dass Tomke Braun (Kunstverein Göttingen), Marie Griffay (FRAC Champagne Ardenne), Lydia Korndörfer (Kunstverein Arnsberg), Benoit Lamy de la Chapelle (CAC Synagogue de Delme), Lucie Sotty (Galerie Sans titre (2016)), Thomas Thiel (Museum für Gegewartskunst Siegen) sowie die Künstler*innen Saâdane Afif, Edouard Baribeaud, Charlotte Dualé, Cécile Dupaquier, Dominique Hurth, Matthieu Martin, Xavier Mazzarol, Adrien Missika, Pierre-Etienne Morelle, Aude Pariset, Jimmy Robert, Maya Schweizer und Emilie Pitoiset im Rahmen ihrer Ausstellung bei Klemm’s bei unserem Programm dieses Jahr teilgenommen haben. Weiterlesen

POINT DE VUE

Wir freuen uns sehr, dass Tristan Deschamps (*1992 in Beuvry) gemeinsam mit uns an einer Videoreihe zur französischen Kunstszene in Berlin arbeitet und über unsere Webseite Einblicke in seine Arbeitsprozesse geben wird. Zu den einzelnen Drehterminen wird er hier auf der Webseite tagebuchartig Notizen verfassen.

24.08.2020: Claude Eigan

© Tristan Deschamps

Montag, 24. August. Heute fand der letzte Drehtermin im Rahmen von „Point de vue“ in einem mir vertrauten Atelier statt, dem von Claude Eigan. Es liegt an der Seestraße in Wedding, nicht weit von von Daniela Macé-Rossiters Atelier. Wir haben uns intensiv über zukünftige Projekte, zwei Einzelausstellungen und eine Biennale 2021 in Athen ausgestauscht. Diese schönen Momente des Austausches mit der Kamera festzuhalten wird uns fehlen…!

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