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Jade Barget — Notes on the Movement of the Flesh, the Mind, and the Sun

Liebe Leser.innen,
der folgende Beitrag ist nur in originalen Sprachen (English und Französisch) verfügbar.

Jade Barget is a young french curator selected in 2020 for the travel and research grant in Germany. She shares with us her explorations during her stay in Berlin and Frankfurt am Main in an essay entitled “Notes on the Movement of the Flesh, the Mind, and the Sun” (2020).

 

Opening

Berlin dances through dusk and dawn; it is a city where the night stretches and expands and where the movements of bodies sculpt time. There, I wanted to study the role of dance and choreography in contemporary visual art and curatorial practices, and to reflect on the potential of thinking through dance. The Young Curator programme from the Institut Français has allowed me to do so.

Born of my fascination for the forces and limits of moving images, this project dives into how artists, by means of embodied practices, work with and against the representational logics of images. On the edge of vision, through dance and choreography, the artists that I met investigated affective, physical, and spiritual realms.

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FOCUS IN BERLIN

Im September 2020 initiierte das Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland das zweitägige Programm „Focus in Berlin“, das professionelle Akteure der deutschen und französischen Gegenwartskunst mit der französischen Kunstszene in Berlin zusammenbrachte. Aus dem Wunsch heraus, den Fokus auf Künstler*innen zu legen, die Frankreich vorübergehend oder langfristig verlassen haben, bot das Programm Atelier- und Ausstellungsbesuche, den Austausch mit den Künstler*innen und gesellige Momente, die die Begegnung zwischen den Fachleuten fördern.

Treffen zwischen Künstler*innen und Fachleuten im Institut français Berlin

Wir freuen uns, dass Tomke Braun (Kunstverein Göttingen), Marie Griffay (FRAC Champagne Ardenne), Lydia Korndörfer (Kunstverein Arnsberg), Benoit Lamy de la Chapelle (CAC Synagogue de Delme), Lucie Sotty (Galerie Sans titre (2016)), Thomas Thiel (Museum für Gegewartskunst Siegen) sowie die Künstler*innen Saâdane Afif, Edouard Baribeaud, Charlotte Dualé, Cécile Dupaquier, Dominique Hurth, Matthieu Martin, Xavier Mazzarol, Adrien Missika, Pierre-Etienne Morelle, Aude Pariset, Jimmy Robert, Maya Schweizer und Emilie Pitoiset im Rahmen ihrer Ausstellung bei Klemm’s bei unserem Programm dieses Jahr teilgenommen haben. Weiterlesen

Jade Barget

Geboren 1991 in Hauts-de-Seine, wo sie aktuell lebt und arbeitet.

Jade Barget ist freie Kuratorin und im Kulturbereich tätig. Ihr Interesse gilt Bewegtbildkulturen und dem Performativen und dabei insbesondere dem sinnlichen Erleben der Rezipient*innen. 2020 kuratiert Barget die Ausstellungen Sets and Scenarios (Nottingham Contemporary)  und Nameless. echoes, specters, hisses (XING).

Barget untersucht die Verbindungen zwischen Choreografie und zeitgenössischen kuratorischen und künstlerischen Praktiken. Innerhalb dieser Studie über die Bewegung von Körpern im Raum und in der Zeit in Deutschland – Hochburg für alle, die sich elektronische Kulturen interessieren – kann sie das Potenzial eines auf obskurem Spektakel, Körperlichkeit und Transgression gerichteten kuratorischen Ansatzes erproben. Die Ergebnisse werden dann im Juli 2021 in Paris präsentiert.

Jade Barget schreibt Beiträge für die Zeitschriften AQNB, diaCRITICS Los Angeles Review of Books, THE SEEN, Unseen und Untitled-Folder. Sie hat den Studiengang Curating Contemporary Art am Royal College of Art in London abgeschlossen (Hons).

Als Beitrag zu ihrem Reise- und Forschungszuschuss im Rahmen des Programms JEUNES COMMISSAIRES im Oktober 2020 schrieb sie einen Essay, der hier zu lesen ist. (Leider momentan nur auf Französisch).

Liberty Adrien: Berlin Art Week 2020

Liberty Adrien, in Berlin und in Paris arbeitende Kuratorin, hat für uns ihre persönlichen Empfehlungen für die Berlin Art Week 2020 zusammengestellt:

Foto: Nils Müller

Es ist wieder Art Week in Berlin, und zwar in einem ganz besonderen Klima. Angesichts der in den letzten Monaten veröffentlichten Studien und Zeugnissen gibt es keinen Zweifel an der in der Kunstwelt fortbestehenden strukturellen geschlechtsspezifischen und ethnischen Diskriminierung. Als Besucher*innen haben wir eine soziale Verantwortung, der wir uns bewusst sein müssen. Unser Schweigen wie unsere kritische Positionierung gegenüber diesen Ungleichheiten in der Repräsentation haben Einfluss auf die kuratorischen Ansätze von Institutionen, Galerien etc. und die Art und Weise, wie sie damit umgehen. Wir müssen die Angebote, die unsere Bildung wie unser Weltverständnis prägen, infrage stellen und analysieren und für eine wirkliche kulturelle Gleichheit und Vielfalt einstehen. Weiterlesen

POINT DE VUE

Wir freuen uns sehr, dass Tristan Deschamps (*1992 in Beuvry) gemeinsam mit uns an einer Videoreihe zur französischen Kunstszene in Berlin arbeitet und über unsere Webseite Einblicke in seine Arbeitsprozesse geben wird. Zu den einzelnen Drehterminen wird er hier auf der Webseite tagebuchartig Notizen verfassen.

24.08.2020: Claude Eigan

© Tristan Deschamps

Montag, 24. August. Heute fand der letzte Drehtermin im Rahmen von „Point de vue“ in einem mir vertrauten Atelier statt, dem von Claude Eigan. Es liegt an der Seestraße in Wedding, nicht weit von von Daniela Macé-Rossiters Atelier. Wir haben uns intensiv über zukünftige Projekte, zwei Einzelausstellungen und eine Biennale 2021 in Athen ausgestauscht. Diese schönen Momente des Austausches mit der Kamera festzuhalten wird uns fehlen…!

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Tristan Deschamps

Geboren 1992 in Beuvry, lebt und arbeitet aktuell in Berlin

Tristan Deschamps arbeitet als freier Kurator und Autor in Berlin. Er absolvierte 2015 an der Universität Maastricht zunächst den Bachelor, dann einen Master in Kunst und Kulturerbe. Er ist Mitbegründer des Projektraums +DEDE, der 2018 in Berlin entstand. Zudem arbeitete er an mehreren internationalen Ausstellungen mit verschiedenen Galerien und Projekträumen wie PS120, S.A.C. Bangkok, NgBK, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und NON Berlin.

Im Rahmen von JEUNES COMMISSAIRES arbeitet Tristan Deschamps in enger Zusammenarbeit mit dem Bureau des arts plastiques an einer Videoporträtreihe zur französischen Kunstszene in Deutschland.

Nadira Husain, Amina Ahmed et Varunika Saraf: Confluence Sangam संगम

Une exposition Heidelberger Kunstverein
Collaboration curatoriale de Alice Chardenet
20.06.2020 – 16.08.2020

Nadira Husain, Global Bastard Education, 2019, © Nadira Husain und PSM, Berlin

L’exposition ›Confluence Sangam संगम‹ au Heidelberger Kunstverein présente des œuvres de Nadira Husain (Berlin/Paris/Hyderabad), lauréate du prix WERK.STOFF pour la peinture .

Les mots Confluence, Sangam / संगम décrivent en français, anglais et hindi le moment où des courants émanants de directions différentes se rencontrent et créent un chemin commun. Nadira Husain est née de père indien et de mère française, elle a grandi à Paris et vit maintenant à Berlin. À son image, sa pratique artistique puise dans des motifs et modèles picturaux provenant de différentes aires culturelle, et les rassemble dans des peintures et créations textiles. Weiterlesen